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Beitrag von Drehbuchschreiber am So Jan 15, 2017 3:08 pm

Hier sind viele uralte Bücher über Magie und dergleichen zu finden.
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Re: Bibliothek

Beitrag von Stephen Strange am Do Feb 16, 2017 6:44 pm

FIRST-INPLAY-POST

Stephen Strange hatte nicht die Intention die Nacht lang an einem Buch über Odin und den Weltenbaum zu sitzen, aber... er las es jetzt schon zum vierten Mal und hatte immer noch keine Idee wie es ihm helfen sollte Odin auf der Welt zu finden. Falls es denn überhaupt möglich wäre den Allvater zu finden... er hatte da seinen Zweifel dran, nicht weniger weil Thor so überzeugt zu seien schien. Doch die Erde war riesig, voller abgelegender Orte und Plätze, warum sollte er also grade hier seien? Sicherlich würde Odin versuchen Kontakt zu seinem Sohn herzustellen, sollte er in New York seien, doch... bisher hatten sie absolut gar nichts. Kein Lebenszeichen, nichts. Zusätzlich hatte Thor selbst das Blut gesehen.... Langsam aber sicher war Stephen davon überzeugt, dass ihre Suche ergebnislos bleiben würde, egal wie lange sie suchen würden, denn... wer tot war, konnte nicht gefunden werden, zumindest nicht lebendig auf dem Planeten der Menschen! Das wusste Stephen und er würde sich wesentlich besser fühlen, wenn er in der Lage wäre das auch Thor mitzuteilen aber... das war nicht möglich. Er konnte Thors Hoffnung daran nicht zerstören seinen Vater zu finden. Er konnte Thors letzten Halt nicht einfach vernichten. Also würde er Thor folgen, Thor assistieren und Thor helfen so lange und so gut er konnte. Denn Thor war die einzige Chance für Asgard, dass wusste Stephen ebenfalls. Er wusste es nicht nur, er sah es, jedesmal wenn er Asgard gewesen war... die Anwesenheit von Thor, seine Stärke breite sich überall dort aus wo er war und Stephen war sich absolut sicher, dass Thor dies nicht bewusst war, dass Thor zu blind vor Trauer war durch das Chaos zu sehen und zu erkennen wie wichtig es war, dass er sich zusammen riss, dass er zu einem König wurde, wie Asgard ihn brauchte. Zeitgleich wusste Stephen jedoch auch, dass Thor alles andere als bereit dazu war.

Vielleicht war er es mal gewesen, vielleicht würde er es wieder sein, doch jetzt im Moment sprach absolut alles dagegen, dass Thor einen mental stabilen und physisch wie psyschisch gesunden König abgeben würde. Soviel sah Stephen. Was Stephen nicht sah, war eine Spur nach Odin. Irgendeine. Er brauchte nur irgendeinen kleinen Anhaltspunkt, einen Beweis dass Thors Vater am Leben war. Er hatte überall nach New York Leute ausgeschickt, aber die Stadt war groß und selbst mit den Ortungsmöglichkeiten die ihm zur Verfügung standen, so konnte er nicht alles und Leute finden die er nicht kannte und von denen er keinerlei Ahnung hatten, die außerdem nicht menschlich waren!, nun ja, dass war einfach ein kleines bisschen außerhalb seiner normalen Reichweite. Er seufzte, stellte sein Buch zurück ins Regal und strich kurz über die diversen Einbände die in der Nähe standen. Mittlerweile hatte er fast alle Bücher gelesen, die hier zu finden waren und dennoch wusste er noch lange nicht alles was er über sein magisches Potenzial wissen könnte. Zeitmanipulationen und Zeitmagie hatte er als letztes erlernt. Er war noch nicht in der Lage viel davon auszuüben, jedoch war ihm gestern eine Tasse hinunter gefallen und aus Testzwecken hatte er anschließend die Zeit zurück gedreht, bis zu dem Zeitpunkt als die Tasse noch ganz war. Zwar war er danach ohnmächtig geworden, ABER es hatte funktioniert! Und das war das was zählte. So würde sein Tassenverbrauch vielleicht geringer werden, denn wenn er sich nicht genau konzentrierte auf das was er mit seinen Händen tat, konnte er es oft nur schwer verhindern, dass Gegenstände aus seinen Händen fielen. Vor allem Tassen fielen dem viel zu oft zum Opfer. Wo er schon über Tassen nachdachte...

Er schaltete den Wasserkocher ein, der in der kleinen Küchenzeile stand. Die Bibliothek war der einzigste Raum, der nicht unbedingt auf Kessel bestand. Er persönlich fand es so wesentlich einfacher, vor allem weil der Pulverkaffee war furchtbar schmeckte, aber seinen Job erfüllte ihn wach zu halten. Als das Wasser aufgekocht war schüttete er das Wasser in eine Tasse, bevor er Löffel für Löffel das Pulver hinzufügte. Er ließ den Löffel mit einer kleinen Geste seines Zeigefingers alleine umrühren, bevor er die Tasse nahm und sich in seinen Sessel saß. Thor würde hier sein in... zwanzig Minuten. Okay, damit konnte er leben. Er trank einen Schluck des bitteren Kaffees, bevor er die Tasse abstellte und die Karte in die Hand nahm, die auf dem Tisch neben seinem Sessel lag. Sie hatten schon fast... halb Manhattan. Wow, ihre Suche ging wahrlich schnell vorran. Der Sarkasmus in seinen Gedanken war fast schon schmerzhaft. Gestern hatten sie einen Mann getroffen, der meinte jemanden gesehen zu haben, der auf Odins Beschreibung passte, aber... "weißer Bart, krass blaue Augen und kein Verständnis für die Ampeln" war nun ja... nicht unbedingt ein zuverlässiger Tipp. Außerdem war der Mann als Obdachtloser beschrieben worden und obwohl es eine Möglichkeit war... war Stephen sich absolut nicht sicher. Er ließ seine Finger über die Karte fahren, bevor er wieder die Tasse in beide Hände nahm, die Karte aber auf seinem Schoß behielt, nur um sich vorzubereiten, auf was immer Thor heute vorschlagen würde. Stephen wusste nicht wann es passiert war, aber er und Thor waren durch die Suche nach Odin wohl so etwas wie... Freunde... geworden. Etwas, dass Stephen nicht oft oder einfach schloss, aber Thor war... Thor. Thor war jemand zu dem man einfach aufschauen konnte, Thor war jemand, dem man einfach folgen konnte, Thor war jemand, dem man einfach vertrauen konnte, ohne, dass es einem schwer fiel. Und Stephen wusste, dass das Vertrauen auf Gegenseitigkeit beruhte, zwar wusste er auch, dass Thor Magie nicht vertraute und so seine Probleme damit hatte, aber Thor liebte die Menschheit und das schien der Grund zu sein, warum es Stephen war, der Thor begleitete und nicht einer der übrig gebliebenden Magier von Asgard.

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Re: Bibliothek

Beitrag von Thor Odinson am So Feb 19, 2017 2:11 pm

Firstpost mit Thor im Inplay:


"Odin ist nicht auffindbar, Thor", hörte er Lady Sifs Stimme sagen.
"Die Welten sind im Krieg, mein Freund", eine ernste Stimme Hoguns.
"Loki ist verschwunden...Blutspuren wurden in dem Gemach des Allvaters gefunden", ein bedauernder Fandral.
"Asgard...wurde übernommen, sie kamen an die Mauern...", leise drang Volstaggs Stimme durch die Dunkelheit.


"Wir müssen die Welten verteidigen!"
"Bis zum Ende!"
"Heimdall...Heimdall!!!"


"...da draußen herrscht Krieg...überall...auch Midgard ist von der Klaue der Dunkelheit nicht verschont. Geh Thor...geh...wenn es nicht zu spät ist..."



-----------------------------------------------


„Kämpfe weiter Thor, sorge dich nicht um mich. Wir müssen retten was zu retten ist…“, eine schwache, liebreizende aber von Schmerz gepeinigte Stimme.

„Gibt es denn noch etwas auf Asgard, was nicht dem Untergang geweiht ist?“

„Solange wir auf unseren Beinen stehen….werden wir…werden wir doch nicht kampflos zusehen, wie die neun Welten untergehen….“

„Wir gehen mit ihnen unter…“


„Allvater wird seine Hand über uns legen…in den letzten Atemzügen…“



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"Heimdall!!!!!"

Kriegsgeschrei ging unter, in dem schmerzerfüllten Ruf, bevor die Dunkelheit selbst die eiserne, blutbefleckte Klinge umhüllte.


"Bleib liegen, du bist verletzt...", riet eine panische junge Frauenstimme die Lady Sif angehörte.

"...Ich...ich muss zu...Heimdall...", knirschte eine schwache Stimme.


"....Wenn er die Nacht übersteht...", ein flüstern die leeren Hallen füllt.



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"...Asgard hat nur noch dich, Thor. Wir brauchen einen König...", eine drängende Stimme.

"Wir brauchen jemand der uns durch die letzten....Schlachten...führen wird", eine verzweifelte Stimme.

"...Im Königsgemach war zu viel Blut...unmöglich dass er es überlebt hatte...Asgard ist im zerfall...", eine prägende Stimme.



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"Sie kommen! Sie kommen! Gebietet Ihnen die Stirn wo ihr nur könnt!", ein alter Herr mit dem einzigen, was er zur Verteidigung hatte, eine Heugabel.

"Lasst mich sterben, lasst mich zu meinen Kindern!", rief eine Frau mit tränenerstickter Stimme.


"...Blut...mehr Blut...ich will den Geruch in meine Nase aufnehmen, ich will darin Baden!" - eine düstere, unbekannte Stimme.

"Ja, mein Herr."



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"Dein Bruder...er ist verschwunden! Dieser Feigling! Was sollen wir jetzt tun, Thor?", eine sonst immer starke Stimme nun so angstvoll.


"Sie scheinen weniger zu werden! Wir haben es....", ein Pfeil schoss durch die Luft. Der Schein, er trog.


"Lasst es ein Ende haben! Alle Wehr ist zwecklos!", hallend, durchdringend, ewig.


"Asgard war gegen vieles gewappnet....aber DAS war wie Midgards Erzählungen der Hölle....", eine Stimme die von unfassbarem sprach.



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Thor fuhr Bus. Ja, Thor fuhr Bus. Der große, übermächtige Donnergott fuhr Bus...er saß auf einem der für ihn viel zu kleinen Klappsitze und hielt sich mit einer Hand an einer Haltestange fest, während er die Augen geschlossen hielt. Die Neugierigen Blicke, wer sich da unter der grauen Kapuze, der dunkelgrauen Jeanshose, den schwarzen Boots und der schwarzen Lederjacke verbarg, bemerkte er auch so ziemlich gut. Thor hielt sich bedeckt...ja....Thor hielt sich bedeckt. Nachdem er vor zwei Monaten bei Tony durch seiner Verletzung so schwer verwundet gewesen war, dass er Tony nicht noch mal eindringlich darum drängen und bitten konnte, DASS er Steve ebenso von der kommenden Bedrohung, die Asgard befallen hatte, berichten solle und ihn warnen solle, ja bereit zu sein, da die Bedrohung alsbald in Midgard einfallen würde und die Ärzte seine Worte, als er nach zwei Monaten Koma im Krankenhaus erwacht war, als "Fieberfantasien" abgestempelt hatte...hielt sich Thor bedeckt. Weil er sich sicher war, dass Shield eventuell doch noch fragen hätte, was da passiert war, weshalb er meinte, es gäbe eine Bedrohung, aber gemäß den Sokovia Akorden, durften die Avengers ja nicht mehr einschreiten, nur bei ganz dringenden Fällen....würde er auch bei Shield einen Umweg setzen....er musste es hieb und stichfest Beweisen, DASS Midgard einer Gefahr bevorstand, die mit Midgard dasselbe machen würde, als wie mit Asgard. Ob Tony Steve darüber informiert hatte, war er sich im nachhinein nicht mehr so sicher, nachdem man ihm im Krankenhaus erzählt hatte, dass er lebhafte Wahnvorstellungen hatte...kurz darauf, das war nun 3 Wochen her, war er auch geflüchtet, weil er zwei Monate nicht in Asgard war, zwei Monate hatte sich nichts getan, obwohl es hieß, dass es eine ernsthafte Bedrohung gäbe, dass dieser Riese, den wenige Asen gesehen haben sollen, etwas mit den Infinity-Steinen vorhabe....dass seit 2 Monaten nichts passiert war, obwohl es Heimdall vorhergesehen hatte, hatte Thor stutzig gemacht.

Als er dann das erste Mal gleich nach dem er aus dem Krankenhaus zurückgekehrt war, nach Asgard kam, hatte man dort gemeint, er wäre ebenso schon der dunklen Macht die Asgard umklammert hielt, zum Opfer gefallen. Thor war es, der versuchte, wenigstens etwas in Asgard wieder aufzubauen, sollte man sie erneut angreifen, dass die Hinterbliebenen nicht ganz ohne Schutz wären....Hogun berichtete ihm davon, dass sich Lady Sif von ihren Wunder erholt hatte und bereits dabei war, auch die einfachen Bewohner Asgards zum Kämpfen auszubilden. Fandrall und Volstagg waren dabei, die Steintrümmer profisorisch zu neuen Wänden aufzubauen und Heimdall...Heimdall hatte sein Augenlicht verloren...seine Kräfte schwanden nach wie vor...und daran hatte sich nichts geändert. Thor diskutierte ebenso mit Hogun und den restlichen Rates Asgard darüber, WAS nun genau vorgefallen war. Loki hatte sich als Odin ausgegeben....Amora wurde an Lokis Seite gesehen...Loki und Amora hatte man während den Angriffen nicht wirklich entdecken können, erst dann, als sie auf der Seite der Feinde zu sehen waren...dann waren sie verschwunden und Asgard vollends dem Untergang geweiht. Für Thor stand fest, dass sie Asgard im Stich gelassen hatten, Loki seinen Vater verwundet...möglicherweise ermordet hatte...sie Beide Verrat begannen hatten....

Thor horchte auf, als die Straße angesagt wurde, die sein Ziel sein sollte. Der Donnergott erhob sich von seinem Sitz, müde...kraftlos. Er hatte die letzte Zeit mit der Suche nach seinem Vater verbracht, mit der Suche nach seinem Vater in New York und Umgebung, nach einem Mann mit weißem Bart, von dem es anscheinend viel zu viele gab....er war bei Erik Selvig gewesen und hatte nachgefragt, ob sie durch Civil War wussten, wo Steve und sein Team gewesen sei, doch nach diesem Hochsicherheitsgefängnis irgendwo auf See wusste keiner mehr...er hatte versucht, hieb und Stichfeste Beweise zu finden, dass Midgard bedroht wurde, doch er fand nichts...mit der Ausnahme, dass er nach wie vor die Visionen Heimdalls zur Belegung hatte, allerdings vor zwei Monaten...denn seither hatte sich sein Zustand, Heimdalls Zustand, rapide verschlechtert...

Der Donnergott stieg aus dem Bus und schritt in Richtung Sanctum Sactorum, in dessen Inneren sein neuer Begleiter, Doctor Stephen Strange sein würde, warten würde, ob er eine neue Richtung wusste. Er war es, er in Asgard sich hindurchgekämpft hatte, durch Asgards schlechte Zeiten, mut bewiesen hatte, obwohl Zauberer derzeit wenig angesehen waren in einem zerfallenen Asgard....und nun hatte er in diesem verrückten Zauberer einen Verbündeten gefunden, möglicherweise sogar einen neuen Freund der ihm bei der Suche nach Allvater Odin helfen würde....der Donnergott musste nicht anklopfen, die Tür ins innere wurde ihm auch so geöffnet. Die Kapuze abzusetzen kam dem Sohn Odins gar nicht in den Sinn, als er sich in Richtung Bibliothek aufmachte....warum er zu Bibliothek ging? Weil er dort Strange am häufigsten bisher hatte auffinden können, als hoffte er auch dieses Mal wieder auf das Glück...

Seit der Behandlung im Krankenhaus wusste Thor, dass Midgardische "Kräfte" ihn nicht würden heilen können. Nur den Umstand verzögern, dass er an Asgards Unheil, genauso in den Tod gleiten würde, wie all die bisher Gefallenen Krieger Asgards. Seine Wunde war dunkelrot, ein Verband lag darum, eine Kruste, nicht rot, sondern Pechschwarz hatte sich auf der Wunde gebildet, die Haut um seine Wunde herum verfärbte sich allmählich auch schwarz...es waren dunkle Kräfte im spiel....Asgard wurde von einer dunklen Klaue gehalten....so wurde es auch Thor. Der Donnergott schritt durch die Tür, er sah Strange mit einer Karte im Sessel sitzen...auch er verbrachte die meiste Zeit damit, Odin zu suchen....wortlos ließ sich Thor Odinson in den Sessel gegenüber Stranges gleiten und lehnte sich zurück. Seine großen Hände ruhten auf den Armlehnen, während er seinen Kopf zurücklegte und die Augen schloss. Er musste Freund Rogers Team genauso schnell ausfindig machen, wie er den Allvater finden musste....Tony Stark wusste möglicherweise, wo Rogers wäre...aber er würde ihn nicht fragen, Shield könnte davon erfahren und so wie sich Thor vor ein paar Monaten noch erinnerte hatte Freund Stark genügend Probleme aufgehalst bekommen....Thor verstand immer noch nicht, weshalb die Menschheit alles nur mit irgendwelchen Regeln verkomplizieren musste. Asgard hatte auch Regeln! Aber die verkomplizierten nichts!

"Wir müssen Freund Steve finden, er muss von der Bedrohung erfahren. Auch wenn ich sie nicht beweisen kann...", erklärte der Donnergott ohne die geschlossenen Augen zu öffnen, mit tiefer, kratziger Stimme.

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Re: Bibliothek

Beitrag von Stephen Strange am Di Feb 21, 2017 2:40 pm

Es dauerte nicht lang, gar nicht lange um genau zu sein, vielleicht ein paar Minuten und Stephen hörte Schritte im Gang außerhalb der Bibliothek. Schwere Schritte, Thor. Er hob seinen Kopf und wand den Blick von der Karte, zu Thor, der den Raum betreten hatte. Thors dunkle Kleidung war sehr im Kontrast, zu dem kräftigen Blond seines Haar, zu dem leicht besorgniserregendem weiß seiner Haut... Stephen beobachtete den Donnergott mit einem sanftem Blick. Stephen war unter all dem immer hin immer noch Arzt und er wusste sehr gut, dass Thor alles andere als geheilt war von was auch immer es war, was ihm zugefügt worden war in der Schlacht um Asgard. Er hatte mehrfach angedeutet, dass Thor ihm doch die Chance geben lassen eine Heilung für ihn zu finden, doch weigerte jener sich daran zu glauben, dass menschliche Kräfte in der Lage wäre ihn zu heilen und somit hatte Stephen das Thema fallen gelassen, achtete jedoch auf alles was Thor tat, nur um nicht die Gefahr einzugehen, plötzlich ohne Thor dazu stehen. Das würde wohl sein Todesurteil bedeuten, wenn der Prinz/König von Asgard an seiner Seite sterben würde. Thor setzte sich ihm gegenüber und lehnte sich in dem Sessel zurück. Stephen ließ seinen Blick kurz über Thor schweifen und wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen Thor war wahrlich am Ende seiner Kräfte, obwohl... konnte Stephen sich wirklich sicher sein, dass dies nicht der Fall war? Er senkte den Blick. Heute würde ein weiterer Tag sein, an dem sie ihre Zeit vergeuden würden... und Thor würde es nicht gut tun. Rein gar nicht. Aber Stephen würde ihn nicht anzweifeln, nicht solange er nicht die Hoffnung daran hatte, dass die Zeit die sie miteinander verbrachten Thor verbesserten.

Thor öffnete nicht die Augen, jedoch sprach er mit einer Stimme, die Stephens Verdacht nur bestätigte, dass Thor müde war. Er sagte, dass sie Freund Steve finden müssten, ihn über die Bedrohung informieren müssten, auch wenn Thor sie nicht beweisen könnte. Stephen zog kurz die Augenbrauen zusammen. "Du kannst sie nicht beweisen? Ich würde sagen du hast Beweis genug.", merkte Stephen an, die Stimme ruhig. Er spielte damit auf Asgards Fall an, wollte es jedoch nicht aussprechen, da er Thor nicht unbedingt noch extra daran erinnern wollte, obwohl er wohl wusste, dass es jede Sekunde in Thors Gedanken sein müsste. Jetzt dachte er über den ersten Teil von Thors Worten nach... Steve Rogers zu finden würde... eine Herausforderung sein, aber keine, die sie nicht meistern könnten. "Was Captain Rogers angeht... so weiß ich, dass nicht einmal der geheimste Geheimdienst der Regierung weiß, wo jener sich aufhält. Aber ich würde nicht falsch liegen zu vermuten, dass Mr Stark weiß, wo er sich aufhält, wobei ich hinzufügen muss, dass du das wahrscheinlich ebenso weißt, dich aber dazu entschieden hast, ihn nicht zu fragen... weshalb?", fragte er, die Stimme immer noch ruhig, aber verwoben mit professioneller Neugier. Er hatte die Karte während seiner Worte gefaltet und ablegt. Nun nahm er vorsichtig seine Tasse in seine Hände um einen Schluck des scheusligen Pulverkaffees zu trinken. Die Flüssigkeit war warm und angenehm, neben dem furchtbarem Geschmack und Geruch mal abgesehen. Mit einem minimalem Klimpern stellte er die Tasse wieder ab und wandte seinen Blick zum Eingang, als er Schritte hörte.

Normalerweise unterbrach ihm niemand wenn er mit Thor zusammen war, man könnte sagen es war eine ungeschriebene Regel, dass man den Meister der Sanctum Sanctorum nicht störte, wenn er mit dem Asen in einem Raum war, also konnte Stephen nur annehmen, dass etwas geschehen war. Er stand auf als ein Mitglied des Sanctorum eintrat, das er vom sehen kannte. London, meinte er zumindest... Die ältere Frau hatte ein Tablet in der Hand und entschuldigte sich erst einmal gründlich, als sie eintrat, dafür zu stören. Stephen wank ab und fragte was los wäre, worauf man ihm das Tablet zuerst in die Hand geben wollte, dann jedoch nur hinhielt. Stephen sah die ersten fünf Sekunden, bevor er sich dazu entschied das Bild magisch vergrößert wiederzugeben, so dass es in der Mitte des Raumes schwebte und ebenfalls für Thor sichtbar war. Er ließ das Video zweimal laufen, hielt es dann jedoch das zweite Mal ziemlich in der Mitte an, kurz bevor die feindlichen Schützen dazu kamen und zog einen Winkel näher heran, von dem Bild dass man kurz erhaschte hinter einem der Häuser. "Der Mann, der mit nur einem Arm. Das ist Barnes, der Winter Soldier. Kindheitsfreund von Rogers, Teilgrund des Civil Wars, wenn ich mich nicht irre und ich irre mich nicht. Ich zweifle, dass er sich von Rogers trennen würde nach dem was passiert ist. Und DAS-, erläuterte Stephen und zeigte dann auf das Bild. "Dass ist Regenwald. Regenwald wie 'T'Challa König von Wakanda'-Regenwald. T'Challa wie Black Panther-T'Challa. Daraus können wir ziehen, dass...?", fasste Stephen zusammen und wandte sich dann wieder zu Thor, seine Antwort abwartend. Natürlich würde Thor richtig schlussfolgern, natürlich würde Thor verstehen was Stephen meinte, aber Stephen wollte ihm das Gefühl geben, dass er da selber drauf gekommen war.



Das Video: (Nur als Erinnerung XDD)

Die Kamera fokussierte auf einen Punkt am Himmel, eine Figur wird deutlich. Plötzlich nimmt sie einen Stürzflug an und schoss auf ein Gebäude, man hört eine Stimme die sagt: "What the fuck!" bevor der Kameramann durch einige Büsche und Bäume läuft. Er versteckt sich hinter einem Baum und richtet die Kamera auf das Geschehen. Ein Mann: James Barnes. Er hatte eine Waffe am Kopf. Der Schütze: Tony Stark. Der Anzug von Iron Man steht nur wenige Menschen entfernt. Die Situation schien angespannt. Der Kameramann war zu weit weg um gesprochene Worte mit aufzunehmen. Die Waffe wurde weggeschmissen und man hörte das laute Aufatmen des Kameramannes. Eine Zeit lang unterhielten sich beide miteinander, wobei es keineswegs eine einfache Unterhaltung zu sein schien. Dann wurde die Unterhaltung etwas lauter. "Es ist ja nicht so, als hätte ich alles gegeben dich zu töten und es nicht hinbekommen. Ich habe mich dafür entschieden dich am Leben zu lassen, nichts anderes. Verstanden?", war hörbar von Stark, bevor es wieder ruhiger wurde, bis man die nächsten Worte hörte: "Ich habe auch dafür gesorgt, dass niemand von eurem Oh-So-Geheimen-Standort etwas weiß." Anschließend hörte man auch Barnes: "Woher soll ich dir denn glauben, dass nicht bereits deine Leute hierher unterwegs sind, zu unserem Oh so geheimen Standort?" Anschließend schien die Unterhaltung entspannter zu werden. Doch dann: "Steig sofort in diesen Fluganzug!" Barnes. Plötzliche ertönten Schüsse. Der Kamermann ließ die Kamera fallen, drückte sich an den Baum und atmete laut, bevor er sich zusammenriss und die Kamera wieder auf das Geschehen richtete, wobei seine Hände zitterten und das Bild verwackeln ließen. "Hast du noch mehr deiner Leute mitgebracht?!", wieder Barnes. Der Kameramann ließ die Kamera ranzoomen auf der Suche nach Stark und den Schützen. Er fand Stark zuerst: sich vor Schmerz zusammenziehend hinter einem Felsen, Blut auf seinem Hemd. Die Kamera schwenkte etwas panischer umher, fand die Dächer und mehrere Schützen. Der Mann versuchte sie zu zählen, aber bei jedem erneuten Schuss zuckte er zusammen. Stark sprang plötzlich vor, ergriff die Pistole. „Sind Sie verrückt?“, rief Barnes. „Spielen Sie gern mit ihrem Leben?!“ Stark hatte Barnes die Pistole in die Hand gedrückt, mit Worten die über die Schüsse nicht zu hören „Sehen Sie zu, dass sie zu Ihrem Anzug kommen! Ich gebe Ihnen Feuerschutz!“, rief Barnes jetzt und der Kamermann ging aus dem Zoom hinaus. Während Barnes begann zu schießen schnellte Stark vor, in seinen Anzug. Barnes erschoss die meisten die Schützen, bevor Stark aus der Luft hinaus den Rest der Schützen außer Gefecht setzte. Er landete. Die beiden sprachen miteinander. Barnes ging und wenige Sekunden später ging auch Stark. Der Kamermann ging näher hinan, hinüber zu den Schützen. Doch als er sah, dass einer sich bewegte nahm er schnell reiß aus und lief hinfort. Die Kamera ging aus.

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Re: Bibliothek

Beitrag von Thor Odinson am Do März 02, 2017 1:57 am

Thor musste nicht die Augen geöffnet haben um zu Wissen, dass ein Blick auf ihn lag. Dass Stranges aufmerksamer Blick wie so häufig auch gerade jetzt auf ihn Lag. Dennoch...Thor änderte nichts an dieser Situation, er sagte nichts. Sollte Strange sich doch seinen Teil denken, sollte er denken, was er wollte über seinen Zustand. Es war vergebene Lebensmühe ihm helfen zu wollen...menschliche Heilkräfte konnten das nicht. Und Asgardische? Er bezweifelte dies auch. Seit kurzem...etwas war stärker, als all diese Kräfte...als alles menschliche, alles asgardische...

Strange meinte, er hätte Beweise genug...Thor Odinson hätte Beweise genug...ohja, die hatte er. Aber wie sollte er es Beweisen, ohne dass seine Worte angezweifelt wurden. "Die sagten im Krankenhaus, ich würde fantasieren, wegen dem Fieber. Fieberträume nannten sie das. Ich kann es nicht glaubwürdig genug beweisen, weder für Freund Tony noch für Freund Steve. Meine Verletzung ist das eine, sagt aber noch lange nicht über die Bedrohung Midgards aus und Asgard kann keine Besucher der Außenwelt aufnehmen, keine midgardischen....das würde bei dem Unheil, das derzeit dort herrscht, in ein Chaos enden...", erklärte Thor, ohne sich die Mühe zu machen, die Augen zu öffnen.

Der Doctor erwähnte das Problem mit dem Aufenthalt Steven Rogers, dass nicht mal der geheimste Geheimdienst der Regierung wüsste, wo der Captain stecken würde...wäre er Freund Steven, und er kannte ihn, dann würde er sich auch ein Versteck aussuchen, an dem seine Freunde in Sicherheit wären...nach all dem was Thor erfahren hatte, was hier ohne seinem Beisein geschehen ist...es musste ein Ende haben, dass sich alle gegenseitig verfolgten...wenn doch ein wahrer Feind nahte, dem es gemeinsam galt, Einhalt zu bieten... "Wenn schon die geheimsten Geheimdienste dieser Erde nicht wissen, wo sich der Captain Amerikas aufhält...was versuchen wir es dann vergeblich?", entgegnete er resigniert und müde, bevor er seine Augen öffnete, bei der nächsten Frage seines Gefährten. Tony...Freund Tony, ja warum hatte er sich entschieden ihn nicht zu fragen? "Freund Tony zweifelt an sich selbst, er gibt sich die Schuld an diese 'Heldenkampf' auf dieser Erde, die Regierung macht es ihm scheinbar auch nicht leichter...und wenn ich diese neuen "Ordern" der Regierung richtig verstanden habe, würde Tony Stark sich gegen eine Grenze widersetzen, wenn er mir den Aufenthaltsort Freund Steves verraten würde...nein...diesen Ort muss ich alleine finden..."

Thor legte seine große Hand über seine müden Augen, wenn er könnte, würde er schlafen wollen. Doch er konnte es nicht...weil er nicht das zerfallene Asgard in seinen Träumen sehen wollte und weil JETZT im Bevorstehen eines Krieges nicht die Zeit dazu war...Thor hörte die Türen des Raumes aufgehen und sah fast schon gleichzeitig, wie Stephen aufstand. Auch der Donnergott wandte sich etwas im Sessel, um sich zu der älteren Dame umzudrehen, die ein flaches Gerät in der Hand hielt...hier auch noch diese Technologie. Obwohl Thor sich dank Jane mittlerweile deutlich besser darin auskannte, was Technologie auf Midgard betraf...so konnte er dennoch nicht viel damit anstellen. Natürlich fragte Strange was los wäre, der Sohn Odins, bereits in aufkommender Anspannung, beobachtete, wie die ältere Frau Schweigend das Tablet übergab. Nicht lang hatte der Doctor seinen Blick darauf gerichtet, als er mit wenigen Handbewegungen sich der Magie bediente und ein Bild in den Raum schweben ließ. Ähnlich wie vergrößerte Bilder die sich hinterherjagten, auf einem Rahmen wie im Stark Tower...wie hießen die Dinger noch gleich? Flachbilder? Flachschirme?

Der Donnergott, als er seinen Blick richtig auf das Bild gerichtet hatte, richtete er sich etwas mehr im Sessel auf. Das war Freund Tony. Er hielt eine dieser Midgardischen Waffen in der Hand, die ihm nach der Arbeit mit Clint und Romanoff sehr wohl bekannt waren...er hielt diese Waffe auf einen Mann, den er durch Bildern mittlerweile als Bucky Barnes, James Buchanan Barnes, den berühmt berüchtigten Winter Soldier kannte. Der nun nicht mehr als ein Mann war, dem alles beraubt wurde, was er je hatte. Wenn er die Akten richtig gelesen hatte, wenn er die Informationen richtig im Kopf hatte, die ihm Strange gegeben hatte. Und Tony wollte diesen Mann erschießen, Rache...eine Tugend, die er selbst schon oft verfallen war...doch dann wendete sich das Blatt. Die Waffe wurde fallen gelassen, wenig später wurden Beide angegriffen. Angreifer auf den Dächern? Freund Tony wurde erwischt...Moment, wann war das? Wann war das passiert? "Wie lange ist das her?", sofort die erste Reaktion Thors, als er sah, dass Tony Stark verwundet wurde, während sich beide Männer verteidigten. Barnes wirkte Zielsicher...sie überwältigten ihre Angreifer...redeten...und trennten sich. Zweimal lies es der Doktor durchlaufen, als er die Aufnahme anhielt und einen Winkel vergrößerte. Auch Thor hatte sich das zweite Mal darauf konzentriert aus der Umgebung irgendeinen Anhaltspunkt herauszufiltern, wo dieser Ort wohl sein mochte...Strange schien einen Anhaltspunkt gefunden zu haben. Er erinnerte ihn noch mal daran, wer Barnes war, wie die Verbindung zu Freund Steve stand...zweifelsohne, Barnes würde sich wohl nicht so einfach von der Gruppe lösen, oder war es Freund Steve der Barnes nicht gehen lassen würde? Der Doktor zeigte auf ein Bild, erwähnte, dass es der Regenwald sei, T'Challa, Black Panther...darüber hatte er gehört... "Wakanda!", rief Thor aus, nicht im geringsten bemerkt, dass Strange ihm fast das Wort in den Mund gelegt hatte. "Wir müssen sofort nach Wakanda, Freund Steve muss bescheid wissen. Auch ohne Handfeste Beweise...er muss wissen, was bevorsteht. Vielleicht schafft er es, Freund Tony zum Handeln zu überzeugen", Thor hatte sich von seinem Sessel erhoben, sie Mussten dahin, JETZT. Doch schon allein, die schlagartige Bewegung in den Stand, ließ Thor seine Schwäche bemerken und er sank beinahe kraftlos zurück in den Sessel. Eine Hand im unteren Bauchraum, schloss der Donnergott die Augen, sein Herz raste, seine Haut einen Moment blasser...das brauchte er jetzt, einen Moment. Einen kurzen Moment, um seine Kräfte zu mobilisieren.

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Re: Bibliothek

Beitrag von Stephen Strange am Do März 02, 2017 5:46 pm

Natürlich war Stephen sich der Einstellung Thors bewusst... dennoch wollte Stephen ihm mehr als alles andere helfen. Vielleicht hatte es damit zu tun, dass er unter all dem hier immer noch ein Arzt war und er Menschen, die litten, helfen wollte, das war so tief in seiner Persönlichkeit verankert wie sonst nichts, außer vielleicht seine Abneigung gegen den Tod, den Tod den er immer besiegen wollte, der sich aber so oft in sein Leben einschlich und ihm die Menschen wegnahm, denen er helfen wollte. Doch er würde nicht zulassen, dass das bei Thor geschah und wenn er dafür quer durchs Universum reisen müsste, um jemanden zu finden, der Thor helfen konnte, Strange würde es tun. Thor reagierte wie erwartet auf die Worte, dass er genügend Beweise hätte. Er erinnerte Strange daran, dass man im Krankenhaus gesagt hätte er würde Fieberfantasieren haben und dass er es weder für Tony Stark noch für Steve Rogers glaubwürdig beweisen könnte. Ebenfalls erinnerte er daran, dass Asgard keine midgardischen Besucher aufnehmen könnte, da es in Chaos enden würden, die Augen die ganze Zeit geschlossen. Thor müsste unfassbar müde sein, doch war Strephen wohl kaum in der Position das anzumerken und ändern würde Thor daran ebenfalls nichts, denn Stephen konnte sich die Albträume nur vorstellen, die den Donnergott jagen müssten. Stephen selbst träumte noch ab und an von dem Tod seiner Geschwister, oder auch von seinem eigenem Tod, doch kam es nur noch selten vor, nichts, dass ihn so stark beeinflussen würde. Thor hatte seine Heimat verloren, durch den Verrat seines Bruders... das war mehr Leid als Stephen sich auch nur vorstellen konnte und wollte. Doch tat es weh seinen Freund so leiden zu sehen, denn obwohl sie sich nicht lange kannten... Stephen hatte das Gefühl, dass er Thor verstand, dass er Thor vertrauen konnte.

Thor fragte, wenn selbst die geheimsten Geheimdienste der Erde nicht wissen würden, wo sich Rogers aufhielt, warum sie es denn überhaupt versuchen würden und Stephens Blick war mitfühlend, bis Thor seine Augen öffnete und der Doctor den Blick durch einen neutraleren austauschte, ruhiger. "Wir versuchen es, weil wir mehr sehen können als die Geheimdienste mit ihrer Videoüberwachung, außerdem kennst du den Captain, du wirst mehr über seine Art zu denken sagen können als Leute, die den Mann nicht kennen.", versuchte es Stephen, bevor er sanfter hinzufügte: "Wir können nicht aufgeben und das werden wir auch nicht, Thor." Zu Stark wurde ihm fast sofort eine Antwort gegeben, dass jener an sich selbst zweifeln würde, sich die Schuld geben würde an dem 'Heldenkampf' und dass die Regierung es ihm nicht einfach machen würde, dass Stark Gesetze brechen würde, wenn er Thor den Aufenthaltsort von Rogers verraten würde. Den Ort musste Thor alleine finden. Eine verständliche Erklärung, dennoch... "Dennoch geht das, was du zu sagen hast, über midgardische Gesetze. Wenn die Bedrohung kommt und die Avengers nicht vorbereitet sind, besteht absolut keine Chance mehr, nicht dass die Chancen momentan sonderlich gut aussehen würden...", sagte Strange und nahm noch einen Schluck Kaffee. "Ich zweifle nicht daran, dass wir den Ort finden können, welchen die Avengers sich als Rückzugsort ausgewählt haben, doch obwohl Midgard vergleichbar klein ist, so wird es dauern den Ort zu finden.", ergänzte Strange, unwissend, dass sie in wenigen Minuten den Ort gefunden haben würden.

Kurz danach war ihre Unterhaltung unterbrochen worden, von der Videoübertragung, die man Strange gebracht hatte. Die Spannung die von Thor ausging, während die Bilder abgespielt wurden war für Stephen mehr als nur offensichtlich, bestätigt durch die Frage, wie lange das her wäre. Strange blickte auf den Bildschirm, suchend nach einem Anhaltspunkt. "Zwei Tage nachdem du nach New York gekommen bist... vor dreieindhalb Monaten.", klärte Stephen auf, mit einem kurzen Blick zu Thor, der die Bilder weiter hin beobachtete, auch als Strange es zum zweiten Mal abspielte. Anschließend begann Strange Fakten über Barnes und den Regenwald aufzuklären und Thor rief die richtige Lösung aus. "Wakanda.", bestätigte Strange mit einem leichten Lächeln, froh darüber, dass Thor entweder nicht bemerkt hatte, was Stephen getan hatte, oder einfach nur ignoriert hatte, dass er es getan hatte. Strange gab sofort das Tablet ab, als Thor verkündete, dass sie sofort nach Wakanda müssten, dass sie Steve benachichtigen müssten. Strange schüttelte schon den Kopf, noch bevor Thor weitersprach oder aufstand. Thor sagte, dass Steve auch ohne handfeste Beweise wissen müsste, was bevorsteht, dass er es schaffen könnte Tony zum Handeln zu überzeugen. Strange ahnte schon was jetzt passieren würde, bevor es geschah- in wenigen Sekunden war er an Thors Seite, hatte seine immer noch schmerzenden Hände an Thors Seite und Schulter gelegt nur um zu garantieren, dass der Donnergott nicht stürzte. Er ließ erst wieder los, als Thor kraftlos in den Sessel zurück sackte. Thor hatte seine Augen fest geschlossen, hielt sich seine Verletzung, er schien noch blasser als sonst. "Shh... Shh... ruhig atmen, Thor... Shh...", flüsterte Stephen beruhigend, den Körperkontakt zu dem blonden nicht abbrechend.

Personen schmerzleidend zu sehen war nie seine Abteilung gewesen. Stephens Patienten hatten betäubt auf einem beleuchteten Tisch gelegen und wenn er mit ihnen in einem bewussten Zustand zu tun hatte, dann meistens nur nach einer Operation, weil sie ihm danken wollten, dass er ihr Leben gerettet hatte, oder dergleichen, so voller Schmerz jemanden sich winden zu sehen war also auch für den erfahrenen Arzt etwas ungewohntes. Nach ein paar Sekunden, in denen es so schien als hätte sich Thor etwas beruhigt kniete sich Stephen neben den Sessel, um Thor besser ansehen zu können, beließ die eine Hand auf der Schulter des Gottes, während sie andere sich auf Thors Unterarm legte und versuchte den Asen davon abzuhalten zu viel Druck auf seine Wunde zu legen, aber im Vergleich waren seine menschlichen Kräfte nichts zu dem des Asens, weswegen er einfach hoffte, das kleinste bisschen Durck zumindest abhalten zu können. "Du bist nicht stark genug dafür, Thor. Weder dafür nach Wakanda zu gehen, noch dafür Captain Rogers zu überzeugen, die Avengers wieder zu vereinen... lass uns genau darüber nachdenken was wir sagen, wie wir es sagen... jetzt momentan wird in Wakanda so oder so die Hölle los sein, immer hin gelten deine Freunde als Kriegsverbrecher, einfach dahingehen ist nicht clever, vor allem nicht in deinem Zustand...", sagte Strange, intensiv genug um zu Thor durchzudringen, selbst durch den Schmerz hindurch, aber immer noch leise, vorsichtig sogar, bedacht nichts falsches zu sagen und den Donnergott ja nicht zu verärgern. "Was deine Verletzung angeht, so habe ich gestern Nacht etwas gelesen, es wird sie nicht heilen können, zumindest nicht mit meinen Kräften, aber es könnte dafür sorgen, dass sie kurzfristig unterdrückt wird, ich weiß nicht für wie lange oder wie effektiv es wäre, aber wir könnten es versuchen...", bot Strange an, den Blick immer wieder von Thors Augen senkend zu der Verletzung. Er wusste wie Thor Magie eingestellt war, er wusste, dass Thor dem nicht vertraute, aber vielleicht vertraute er Stephen genug um das zu übersehen...

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Beitrag von Thor Odinson am So März 12, 2017 11:26 am

Der große Donnergott lauschte der Antwort Strange dazu, dass sie mehr sehen würden als die Geheimdienste...stimmt. Sie hatten ja einen Magier an der Seite...und dennoch, ja er kannte Steven. Und so wie er Steven eben kannte, so würde dieser Freund alle erdenklichen Karten auf das Spielfeld legen, um nicht gefunden zu werden, um seine Freunde in Sicherheit zu wähnen. Genau DESWEGEN war es ja fast schon unmöglich, Freund Steven ausfindig zu machen. Thors Blick senkte sich, es war eine langwierige Suche, von der er nicht wusste, ob sie jemals ein Ende finden könnte. Sie suchten jetzt schon über zwei Monte lang, jeden Tag, intensiv und was hatte ihnen das eingebracht? Nichts...dass sie nicht Aufgeben durften und das sie das auch nicht würden, half dem Donnergott langsam aber sicher auch nicht mehr weiter. Woher nahm der Doctor nach alle den Stunden der Suche nur diese positive Kraft? Es war wie mit Odin...natürlich würde Thor nicht aufgeben. Aber er würde bis ans Ende seiner Kräfte nach dem Allvater suchen, nur, um selbst den Tod zu finden...

Stephen sprach weiter, darüber, dass es über Midgardische Gesetze hinausginge, was er zu sagen hätte. Wenn die Bedrohung käme und die Avengers nicht vorbereitet wären, dann gäbe es absolut keine Chance mehr. Auch wenn die Chancen jetzt schon nicht sonderlich gut standen...wie wahr...Der Donnergott beobachtete, wie Stephen Strange die Tasse an seinen Mund führte, mit dem leichten Zittern seiner Hände...sie hatten kaum eine Chance. Doch wenn es nur die geringste Chance für sie bedeutete, WENN sie vorbereitete wären, auf das, was auf sie zukommen würde, dann müsste Thor diese Chance gewährleisten. "Diese Bedrohung hatte sich über zwei Monate hinweg Zeit gelassen, obwohl es keine Zeit hätte geben dürfen. Die Bedrohung war REAL, an diesem einen Abend vollkommen präsent und doch passierte nichts. Etwas spielt mit uns, etwas großes. Ich sagte schon nach Ultron zu Freund Steven und Freund Tony, dass uns jemand zu Mitspielern eines verworrenen Plans mache....was ich zu sagen habe, ist weit fernab der Vorstellungskräfte der Normalsterblichen Midgardianer. Genau deswegen wird mir kaum einer Glauben wollen. Die Akten des Krankenhauses existieren, ich "fantasiere". Tony Stark hatte das schon geglaubt, ich bezweifle, dass Steve anders denken könnte...dennoch ist er Midgards einzig letzte Hoffnung. Wenn er sich in Bewegung setzt, dann setzen sich alle in Bewegung", reagierte Thor auf Stephens Worte. Und erneut hatte ihm sein Gegenüber wissen lassen, dass sie den Aufenthaltsort finden würden...sie mussten ihn schnell finden...

Doch wie ein Wunder wurde dann eine Nachricht übermittelt, auf eines dieser flachen Geräte, Bilder, laufende Bilder. Ein Video, wie man das in dieser Welt zu nennen schien spielte sich ab. Zweimal. Thor Odinson hatte gebannt auf das Video gestarrt, Strange danach gefragt, wie lang das her war, als er sah, wie Freund Tony verwundet worden war. Vor fast dreieinhalb Monaten? Freund Tony hatte sich bestimmt Hilfe geholt...möglicherweise von dieser Ärztin die um Age of Ultron auch Freund Clint zur Zellregenaration verholfen hatte....warum waren diese laufenden Bilder erst JETZT aufgetaucht? Warum? Welchen Sinn ergab das alles? Sie fanden Dank des Videos heraus, wo der Ursprungsort des Geschehens liegen musste und Thor wollte SOFORT nach Wakanda. Es gab absolut keine Zeit zu verlieren, absolut keine Zeit zu verlieren...der Donnergott hatte nicht nachgedacht, war eilig aufgestanden, hatte erklärt das sie zu Steve mussten und noch bevor ihm tatsächlich der Boden weicher vor kam, spürte er eine Hand an seiner Schulter, die andere an seiner Seite...stützend, die Art von stütze die sein Körper sofort annahm, um zurück in den Sessel zu gelangen. Das hatte er dann doch vergessen...dass er nach wie vor mit ihr kämpfte...mit der Wunde einer Speerspitze, einer Lanze eines Eisriesen...eine weitaus andere Lanze...als wäre sie mit einem unbekannten Gift überzogen, dass ihn von Tag zu Tag mehr schwächte, trotz des jämmerlichen Krankenhausaufenthaltes...

Thor hatte die Augen geschlossen, seine Hand an die Wunde gelegt, die sich so deutlich bemerkbar machte, dass er versuchte, sich einen Weg unter seine eigentlich unauffälligen, dunklen Kleidungsstücke zu suchen, um an den Verband zu gelangen. Allerdings war da eine Hand, wenn auch zitternd, die im Versuch war, ihn davon abzuhalten...ihn...Thor Odinson, Donnergott. Und man mochte es kaum glauben, aber dieser kleine widerstand ließ dem Donnergott sofort alle Kraft aus seinem Arm über der Wunde nehmen. Doctor Stephen Strange war Arzt gewesen, ein guter, wie er hörte...bis er diesen Unfall mit dem Midgardischen Gefährten durchstanden hatte...oft war es nicht die Handlungen, die einen ausmachten, sondern das Wissen. Strange war nach wie vor Arzt, auch wenn er höchstwahrscheinlich wenig bis keine Ahnung von Asgardischer Heilkunde hatte, die ihm hier auch nicht weiterbringen würde, so vertraute er ihm. Er vertraute den Zitternden Händen, die ihn davon abhielten zu viel Druck auf die Wunde auszuüben, während er gleichzeitig die gesagten Wort ausführte. Ruhig Atmen...tief ein und aus...Odinson versuchte gegen den Schmerz zu atmen. Seine Haut war vergleichbar mit einem Laken, Schweißperlen bedeckten seine Stirn und sein Atem war von einem Zittern begleitet. Er konnte das jetzt nicht gebrauchen, er konnte diese Minuten nicht gebrauchen, in der er sich selbst erst wieder finden musste...das einzige was zählte, war, Steve zu informieren...DAS war es, was wirklich zählte. DAS war wichtig für Midgard...

Das Atmen...es half. Erstaunlicherweise...auch wenn der Sohn Odins fast schon flach atmete, nicht absolut tief einatmete, aus Angst, die Wunde würde ihn mit einer erneuten, krampfhaften Schmerzenswelle überrollen, sah er mit wieder etwas mehr Farbe im Gesicht, zu Strange. Dieser hatte sich neben den Sessel gekniet, erklärte ihm genau DAS was Thor auch bewusst war. Er hatte nicht die Kraft dazu, nach Wakanda zu gehen...sie sollten warten. Sollten überlegen wie und was sie sagen würde....in Wakanda würde wegen den laufenden Bildern ebenso die Hölle los sein... "Wir...", Thor schloss erneut die Augen und atmete kräftiger ein, den Schmerz ignorierend. "Wir haben nicht die Zeit zu warten. Wir...müssen Handeln. ...Jetzt!" Der sture Donnergott wollte sich erneut aufrichten, doch kam er nicht mal dazu, wirklich seinen anderen Arm auf die Lehne zu stemmen. Praktisch so gut wie gar kein Versuch... "Je früher sie bescheid wissen, desto...mehr Zeit bleibt ihnen...sich vorzubereiten. Die..." Thor schluckte hart, "....die Kräfte zu mobilisieren", erklärte er. Nichts desto trotz wusste Thor Odinson, dass Strange ihn nicht gehen lassen würde, schon allein, weil er selbst nicht die Kraft hatte, sich eben in den Stand zu ziehen.

Strange teilte ihm dann etwas vollkommen anderes mit, von dem er sich nicht sicher war, ob Thor es selbst schon hätte erwarten sollen, oder es ihn unvorbereitet traf. Natürlich war der Doctor bedacht darauf gewesen, ein Heilmittel zu finden. Egal wie oft Thor ihm erklärte, dass selbst die Kräfte Asgards dagegen nicht ankamen...doch der Vorschlag, die Wunde wenigstens Ansatzweise zu unterdrücken, die Schmerzen zu begraben, für eine unbestimmte, nicht genau definierbare Zeit...war keine Heilung. ES war eine Option, mit der er es wenigstens bis nach Wakanda schaffen könnte. Doch...war es Magie...Magie die Thor nie sonderlich wohl gestimmt war und nichts desto trotz, Strange war es, der die Magie anwandte. Strange war es, der mit seiner Magie versuchte, Odin zu finden...Strange war es, dem er vertraute und so nickte er fast Augenblicklich nach dem Vorschlag. Wenn auch Matt, willigte er ein. "Solange ich dann die Kraft haben werde, mit dir nach Wakanda zu reisen...", erwähnte Thor Odinson, hob seine Hand, die neben der Wunde gelegen war und legte sie auf Stranges Schulter, er übte versucht vorsichtig, aber nach wie vor schwerfälligen Druck aus, um sich erneut in den Stand zu begeben... "Dann los..."

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Beitrag von Stephen Strange am So März 12, 2017 3:59 pm

Woher Stephen seine Positivität nahm? Das wusste der Magier selbst nicht vollständig, doch wusste er, dass Positivität immer mehr brachte als Negativität und da der Odinson von letzterem schon zu genüge hatte musste Stephen eben alles geben positiv zu bleiben. Oh und das würde er auch! Denn egal ob sie die Leute fanden die sie suchten, darum ging es nicht unbedingt, es ging Stephen darum Thor beschäftigt zu halten, ihn nicht zu verlieren. Ob nun an seine Verletzung oder an Depressionen und Schuldgefühle. Solange Thor bei ihm war, war Stephen in der Lage auf den impulsiven Neukönig von Asgard aufzupassen und das würde er auch, selbst wenn er “nur“ ein Mensch war. Er war eine mehr als nur interessierte Partei an an derder Zukunft von Asgard und noch größer an der von: Thor. Anschließend meinte Thor, dass die Bedrohung sich über zwei Monate lang hatte Zeit gelassen, obwohl es keine Zeit dazwischen hätte geben dürfen. Stephen legte seine Hand an sein Kinn und senkte nachdenklich die Stirn in Falten. Thor sagte, dass die Bedrohung an dem Abend damals REAL gewesen wäre, vollkommen präsent und doch wäre nichts passiert. Nun sprach er von den Krankenhausakten und Stephen legte seine Hand wieder auf den Sesselarm. “Okay, du fantasierst und ich habe Asgard in Schutt und Asche gesehen, weil...? Die Avengers kennen mich nicht, aber ich leite die Sancti Sanctori, du kannst mir nicht sagen, dass meine Aussage sie nicht wenigstens dazu bringen wird darüber nachzudenken dir zu glauben.“, merkte Stephen nun an.

Nun hatten sie das Video bekommen, hatten geschlussfolgert, dass es in Wakanda war und natürlich wollte Thor SOFORT nach Wakanda. So sehr Strange den Donnergott auch mochte, so verfluchte er seine Impulsivität. Allein die Tatsache, dass Thors Körper sofort auf die Stütze reagierte, die Stephen angeboten hatte, ohne, dass es Thor wahrscheinlich bewusst war oder er die Chance hatte selber zu reagieren, schrie doch schon danach, dass Thor das nicht machen durfte. Thors Augen waren geschlossen, er war gefährlich schnell, gefährlich blass geworden. Alle Alarmglocken leuteten in Stephens Kopf. Die Hand, mit der Stephen versuchte Thor von der Wunde fernzuhalten hatte unerwarteterweise... Erfolg. Etwas, mit dem Stephen nicht ansatzweise gerechnet hatte. Stephen entschloss sich dazu Thors Hand für den Moment einfach in seine zu nehmen, um ihn definitiv davon abzuhalten Druck auszuüben und die Situation vielleicht noch zu verschlimmern. Zumindest bis die Schmerzen nach ließen. Thor folgte seiner Anweisung ruhig zu atmen. Stephen wünschte sich, dass er mehr für den Asen tun könnte, aber seine Behandlungsmöglichkeiten hier warwn äußert begrenzt. Das Thors Atmung dennoch zitterte und mit der Zeit wieder flacher wurde korrigierte Stephen nicht, denn es schien denoch zu wirken und das war sein Ziel in dieser Situation, nichts anderes.

Es dauerte etwas, aber Thors Schmerzen ebbten langsam ab. Thor hörte sich Stephens Erklärung, setzte jedoch sofort zu seinem Protest an, etwas dass Stephen innerlich mit den Augen rollen ließ, äußerlich sah er Thor jedoch nur streng an und hielt ihn auch definitiv zurück, als er den minimalen Versuch machte sich wieder aufzurichten. Nicht solange er hier war. Thor würde nicht sein Leben riskieren in dem Versuch nach Wakanda zu kommen solange Stephen hier war und in der Lage war ihn davon abzuhalten. Die Schmerzen des Gottes waren doch offensichtlich! Das musste doch selbst in seinen Dickschädel reingehen! Aber das sagte Stephen nicht, auch wenn er das Gefühl hatte, dass das in seinem Blick sehr gut rüberkam. "Nein, dass müssen wir nicht.", war seine simple Antwort dazu. Ihm war bewusst, dass die Zeit drängte, aber er würde nicht zu lassen, dass Thor so einen Schwachsinn machte! "Wir brauchen dich, Thor. Mir ist egal, was du darüber denkst, Leute brauchen dich und setzen auf dich und wenn du jetzt nach Wakanda gehst kannst du dich auch direkt umbringen.", murrte Stephen, einfach um seinen Punkt rüber zu bringen, auch wenn er nicht sauer oder dergleichen war. Nein, das war nicht wirklich seins. Thor meinte, wenn sie die Avengers früher informieren würden, würde ihnen mehr bleiben sich vorzubereiten und die Kräfte zu mobilisieren. "Vollkommen richtig, aber vollkommen irrelevant für den Moment. Ob wir sie jetzt informieren oder in einer Stunde macht kaum einen Unterschied, wenn es bedeutet, dass sie dich an ihrer Seite haben!", sagte Stephen mit Nachdruck.

Nachdem Strange das Angebot gemacht hatte Magie zu verwenden um Thor zeitweilig Milderung zu verschaffen hätte Stephen wirklich mit mehr Widerstand gerechnet, als mit dem, was er bekam. Denn Thor nickte fast augenblicklich und Stephens Blick wurde etwas sanfter. DAS war mehr als nur ein kleiner Vertrauensbeweis von Thor. Gewaltig mehr als das und Stephen fühlte sich wahrlich geehrt darüber, dass der Donnergott es ihm erlaubte. Thor sagte, dass er einwilligte, solange er dann die Kraft haben würde, mit Stephen nach Wakanda zu reisen. Thor legte ihm eine Hand auf die Schulter und erst dachte Strange es wäre eine freundschaftliche Geste, bis Thor dann Druck ausübte, sichtlich darauf bedacht vorsichtig zu sein und dennoch zog er sich damit in eine gradere Position, fast so als würde er versuchen aufzustehen! "Drei Konditionen. Eins: DU bleibst sitzen! Genau so, du bewegst dich kein weiteres Stückchen mehr oder ich fixiere dich! Zwei: Keine Kommentare und keine Fragen, ich bin der Arzt mit den Zauberbüchern, du bleibst leise. Drei: Es wird zurück kommen, Thor und wenn das passiert, kann ich nichts mehr machen, das muss dir bewusst sein.", stellte Strange klar, wobei er aufstand und durch die Stapel von Bücher sah, die um seinen Sessel herum lagen. Es müsste hier irgendwo sein... irgendwo... es dauerte ein paar Sekunden, bis er realisierte, dass er das Buch ja wieder weggesperrt hatte. Es war eins der Bücher, die Wong immer versuchte vor ihm zu verstecken, da die Magie in ihnen "zu hoch" für Stephen war. Aber daran zweifelte der ehemalige Chirurg doch zutiefst. Er öffnete einen kleinen Tresor unter dem Schrank mit der Kaffeemaschiene und holte das Buch hervor. Er ging zurück zu Thor, bevor er die richtige Seite suchte. Zwar vergas Stephen nie etwas, aber er hatte letzte Nacht so viel gelesen... ein Fehler konnte tragische Folgen haben.

Okay... Schritt Eins, Umfeld sichern. Er entschied sich für eine der Spiegeldimensionen. Ganz simpel, einfach. Er ließ die Lichkristalle um sie herum auftauchen, erstellte die kleine Blase Irrealität von ihnen heraus um sie herum. Okay, Schritt zwei... komplizierter. Strange atmete einmal durch, legte seine Hände ineinander und schloss die Augen. Die Luft schien sichtbar zu werden, die Lichtpartikel daraus begannen sich zu bewegen, sammelten sich oberhalb von ihnen, doch wurde von den "Spiegeln" Licht wieder gegeben, dass sich nicht sammelte und somit war es nicht pechschwarz. Was jedoch schwarz wie die Nacht war, dass war Thor, zumindest ausstrahlend von der Wunde heraus. Stephen spürte wie diese Dunkelheit das Licht vergiftete, dass er sich hatte ansammeln lassen. Er öffnete die Augen und beobachtete den kleinen schwarzen Riss, der sich in dem gleißendem Licht gebildet hatte. Thors Dunkelheit wurde weniger, je größer sich die schwarze Oberfläche oberhalb ausbreitete. Wie ein Spinnennetz begann sich die Dunkelheit durch die Lichtpartikel auszubreiten und jede Sekunde forderte es Stephen mehr Kraft, das Licht gesammelt zu halten. Es dauerte nicht lange und das schwarz hatte fast alles ausgefüllt. Die Dunkelheit kühlte den kleinen Raum ab, den Stephen abgegrenzt hatte, sie verminderte sogar das Licht, dass von den "Spiegeln" ausgestrahlt wurde. Okay... gut. Schritt Drei. Das war der Schritt, der wohl Wong denken lassen würde es wäre "zu hoch" für den noch recht unerfahrenen Stephen Strange. Stephens Hände trennten sich wieder voneinander. Die Rechte deutete auf eine der Spiegelseiten, die nach einigen Sekunden anfing zu leuchten. Thor war immer noch leicht verdunkelt, aber Stephen konnte nicht länger warten. Er richtete seine linke Hand auf die andere Seite, wo die gleiche Reaktion erfolgte, mit einem leisen, klaren Ton. Das vergiftete Licht ließ etwas wie ein Fauchen erklingen, zumindest war es ein aggressives Geräusch, dass alles andere als gutes versprach. Strange ließ jede einzelne Spiegelseite aufleuchten, bevor er das Licht anschließend konzentrierte, es zu einem Ring formte, der sich auch nach innen ausübte, einen Schutz über dem sitzenden Thor formte und knapp an Strange's Schulter reichte. Jetzt kam der Punkt, der die ihm die meiste Kraft abverlangte. Er musste das Licht dazu bringen die Dunkelheit zu vernichten. Seine Hände zitterten mehr als sonst, als er den Lichtring weiter nach oben steigen ließ, bis er selbst unter ihm stand. Die Dunkelheit schnappte nach dem Ring, als wäre es eine aggressive Schlange oder dergleichen und Strange nutzte beide Hände um den Ring davon abzuhalten auseinander zu fallen.

Es dauerte eine Weile, während sich Licht und Dunkelheit bekämpften, aber nach und nach wurde die dunkle Wolke zerstört und das Licht gewann die Überhand. Okay, der letzte Schritt... Strange musste die Dimension kollabieren lassen, ohne dabei der Dunkelheit die Chance zu geben, wieder in Thor zurück zu schleichen, aber bevor dass Licht sie zerstört hatte. Ein tiefer Atemzug war das einzige Zeichen, dass seine Unsicherheit ausdrückte, bevor er flink aber kraftvoll seine Hände hob, was mehrere Effekte hatte, die alle zeitgleich eintraten: 1) es wurde stock duster 2) das Geräusch von zerbrechendem Glas war zu hören 3) sowohl Licht als auch Dunkelheit verschwanden 4) Strange verlor den Halt und fand sich auf dem Boden wieder. Nach einigen Sekunden kehrte das normale Tageslicht wieder in den Raum zurück und Strange zog sich mit Mühe wieder in eine grade, aber auf dem Boden sitzende Position. "Bitte sag mir, dass das funktioniert hat.", forderte der Magier nach einer Antwort und streckte sich nach seinem Kaffee, der unberührt von dem allem auf dem Tisch neben seinem Sessel stand. Okay, die ganze Nacht lesen und am nächsten Morgen ein kompliziertes magisches Ritual ausführen war keine gute Entscheidung gewesen, aber es musste einfach funktioniert haben. Strange warf einen krtischen Blick zu seiner Tasse. Warum war sein Kaffee kalt? Da konnte nicht mal sein Kaffee zwanzig Minuten lang das machen was er sollte. Arg... normalerweise würde er jetzt Magie benutzen um ihn wieder aufzuwärmen, aber wenn er gleich noch ein Portal nach Wakanda erzeugen müsste, dann sollte er seine Kräfte einteilen. Kalter Kaffee....

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